Psychotherapie

Verhaltenstherapie für Erwachsene

Behandlungskonzept

Das Ziel einer Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen Erkrankungen, welche bei den Betroffenen zu einem starken Leidensdruck sowie einer Beeinträchtigung in der persönlichen und beruflichen Lebensführung führen. Mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken soll der oder die Patient:in bei der Bearbeitung von psychischen Symptomen, akuten Problemen oder Lebenskrisen unterstützt werden.

Das therapeutische Vorgehen in unserer Praxis richtet sich nach den Konzepten der Verhaltenstherapie. Diese geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von dysfunktionalen Lernerfahrungen darstellen. In der Verhaltenstherapie soll der oder die Patient:in im Sinne einer neuen Lernerfahrung zur aktiven Veränderung des Handelns, Denkens und Fühlens schrittweise angeleitet werden.

Hierzu werden nach einer sorgfältigen Diagnostik gemeinsam ein individuelles Erklärungsmodell der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erkrankung erarbeitet sowie die persönlichen Therapieziele formuliert. Anschließend werden diese Ziele schrittweise über die Methoden und Techniken der Verhaltenstherapie im therapeutischen Gespräch bearbeitet.

Gegen Ende der Therapie soll in Rahmen einer Rückfallprophylaxe längerfristig der oder die Patient:in befähigt werden, auch zukünftige Probleme frühzeitig zu erkennen und angemessen auf diese zu reagieren.

Häufig gestellte Fragen

Es werden alle bekannten psychischen Erkrankungen (Depression, Angststörungen, Traumatisierung, Zwangsstörung, Persönlichkeitsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung sowie andere F-Diagnosen nach ICD-10) und persönliche Schwierigkeiten (Selbstwert- oder soziale Kompetenzprobleme) in unserer psychotherapeutischen Praxis behandelt.

Bevor eine Psychotherapie durchgeführt werden kann, finden zuerst probatorische Sitzungen („Probegespräche“) statt. Neben einer ausführlichen Diagnostik und Therapieplanung prüfen in diesen Sitzungen Patient:in und Therapeut:in, ob eine Behandlung indiziert ist und ob eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden kann. 

Entscheiden sich Patient:in und Therapeut:in für eine Psychotherapie, stellt der oder die Patient:in bei seiner oder ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme. Die Krankenkasse prüft anschließend, inwieweit eine Bewilligung der Kosten erfolgen kann.

Derzeit ist aufgrund erhöhtem Therapiebedarf mit einer Wartezeit von mehreren Monaten zu rechnen.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner