Behandlung von ADHS

Diagnostik und Therapie einer ADHS im Erwachsenenalter

Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter

Unsere Praxis führt als Vertiefungsschwerpunkt ebenfalls regelmäßig Behandlungen für Erwachsene mit ADHS (oder ADS) durch. Wir bieten hierzu auch eine umfassende Diagnostik zum Vorliegen einer ADHS im Erwachsenenalter an. Die Diagnostik besteht aus einer ausführlichen biographischen Anamnese, störungsspezifischen Interviews sowie Fragebögen zur Selbsteinschätzung. Darüber hinaus wird geprüft, ob weitere psychische Erkrankungen vorliegen.

Nach der mehrstündigen Diagnostik besprechen wir mit Ihnen das weitere therapeutische Vorgehen und führen anschließend die Behandlung durch. Die Therapie richtet sich dabei nach dem Behandlungskonzept der Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wurde lange Zeit als eine Störung angesehen, die sich nur im Kindes- und Jugendalter zeigt. Zwischenzeitlich ist aus Langzeitstudien bekannt, dass bei etwa 40-60 % der Kinder mit ADHS die Störung bis ins Erwachsenenalter fortbesteht.

Die ADHS definiert sich durch Kernsymptome in den Bereichen der Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Hinzu kommen oft Symptome von affektiver Labilität, erhöhtem Temperament, Desorganisation und Stressintoleranz. 

Die Symptome der ADHS können bei den Erwachsenen zu erheblichen Beeinträchtigungen in den Arbeitsleistungen, zu Anpassungsproblemen und emotionalen sowie sozialen Auffälligkeiten führen.

Bei etwa 75-80 % der Erwachsenen mit ADHS kann ebenso mindestens eine weitere psychische Erkrankung (z. B. Depression, Angststörungen) festgestellt werden. Dabei zeigt sich, dass je später die Diagnose einer ADHS gestellt und behandelt wird, desto stärker ist die Belastung durch weitere psychische Störungen.

Stehen daher ein starker Leidensdruck sowie Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Lebensbereichen bei dem oder der Betroffenen im Vordergrund, sollte eine Behandlung aufgesucht werden.

Ja, es gelten die gleichen Regelungen der Kostenerstattung wie auch bei der Psychotherapie einer anderen psychischen Erkrankungen.

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